Verfall des Königreiches

Verfall des Königreiches

 

Der Mormonenschreiber Richard D. Poll erklärt: „Was die Lehre von der ‚Trennung von Kirche und Staat’ anbetrifft, so wurde sie erst, als das Ende des neunzehnten Jahrhunderts das politische Königreich auf unbestimmte Zeit aufgeschoben sah, zu einem funktionierenden Prinzip in der Mormonengemeinschaft.“ (Dialogue: A Journal of Mormon Thought, Herbst 1966, Seite 137)

Frank J. Cannon war ein Mann, der sehr intensiv daran arbeitete, die Kontrolle niederzureißen, die die Mormonenkirche über das Volk Utahs ausübte. J. D. Williams erklärt: „Der Republikaner Frank J. Cannon, Sohn von Georg G. Cannon von der Ersten Präsidentschaft… wurde 1896 einer der ersten beiden Senatoren des Staates…

Als er sich von einem anderen Demokraten angegriffen sah, dessen Kandidatur von einem Apostel, Heber J. Grant, gestützt wurde, mietete Senator Cannon das Salt-Lake-Theater und lieferte eine Tirade gegen die Einmischung der Kirche in die Politik. Der Senator wurde dann in das Heim des Kirchenpräsidenten Lorenzo Snow gerufen. Der Prophet sagte dem Senator, dass es der ‚Wille des Herrn’ wäre, dass er höflich beiseite treten sollte, um seinem Vater, George Q. Cannon, Präsident Snows erstem Ratgeber, einem Republikaner, zu gestatten, in Cannons Sitz gewählt zu werden. Der Senator weigerte sich, der Anweisung nachzukommen; die demokratische Gesetzgebende Körperschaft weigerte sich, Vater oder Sohn zu wählen; und Utah erlitt die Schmach, von 1899 bis 1901 von nur einem Senator repräsentiert zu werden.“ (Dialogue: A Journal of Mormon Thought, Sommer 1966, S. 40-41)

 

Frank J. Cannon machte folgende Bemerkungen in Bezug auf diese Angelegenheit: „Er [Präsident Lorenzo Snow] setzte sich in seinen Stuhl und rückte sich mit einer Geste zurecht, die einen der alten Könige ausgezeichnet hätte…

‚Es wäre höchst unglücklich’, sagte er, ‚für uns, als ein Volk, wenn es uns misslänge, einen Senator zu wählen… ‚Letzte Nacht’, fuhr er fort, ‚während ich auf meinem Bett lag, hatte ich eine Vision. Ich sah, wie dieses Werk Gottes durch einen politischen Schlag der Brüder verletzt wurde. Und die Stimme des Herrn kam zu mir und wies mich an, darauf zu achten, dass Ihr Vater in den Senat gewählt würde.’…’Der Herr wird sich um das Ereignis kümmern. Ich möchte, dass Sie sich aus dem Rennen zurückziehen und ihre Kraft Ihrem Vater zur Verfügung stellen. Es ist der Wille des Herrn, dass Sie dies tun.’

‚Haben Sie auch eine Offenbarung hierzu?’ fragte ich.

Er antwortete oberpriesterlich: ‚Ja.’

‚Werden Sie sie also wie die anderen Offenbarungen für die Welt veröffentlichen?’

‚Nein’, antwortete er, ‚nein.’

‚Dann werde ich sie nicht befolgen’, sagte ich, ‚denn wenn sich Gott deswegen schämt, dann schäme ich mich auch.’

Der Anflug seiner prophetischen Autorität änderte sich in eine streitsüchtige Entschlossenheit. Er erklärte, dass einer der anderen Kandidaten, ein starker Demokrat, zugestimmt hätte, die Offenbarung zu akzeptieren, wenn ich es tun würde, dass wir beide unsere Stärke dem Kirchenkandidaten geben könnten, dass die Kirche die Stimmen, die sie schon für McCune bereit hielt, meinem Vater geben würde, und die Wahl meines Vaters wäre sicher.“ (Under the Prophet in Utah, Seite 229-231)

 

Direkt nach der Jahrhundertwende fanden sich die Mormonenführer in ernsten Schwierigkeiten wegen ihres Versuchs, die Politik in Utah zu kontrollieren. Klaus J. Hansen gibt folgende Information: „1903 strebte eine machtvolle Gruppe Prozesse an, um Reed Smoot, einen Mormonenapostel, aus seinem Senatssitz auf der Grundlage zu entfernen, dass die Mormonenhierarchie immer noch politische Affären in Utah kontrollierte, dass die Trennung von Kirche und Staat nur oberflächlich praktiziert würde und dass Smoot deswegen ebenso ein Sendbote des Mormonenpriestertums wie ein Repräsentant des Staates wäre. Die meisten führenden Mormonen wurden vorgeladen, um vor dem Senatsausschuss zu erscheinen. Die angebliche Kirchenkontrolle über Politik und Versuche, ein politisches Königreich Gottes aufzurichten, waren die Hauptanklagepunkte gegen die Mormonen. Joseph F. Smith behauptete, dass die Kirche und nicht Smoot vor Gericht stand. Diese Anhörungen zwangen mehr als alles andere die Mormonenführer, zu einer Entscheidung über Kircheneinfluss in Politik und die Zukunft des politischen Königreiches Gottes zu kommen.“ (Quest For Empire, Seite 183-184)

Nach dieser Untersuchung waren die Mormonenführer gezwungen, bei ihren Versuchen, politische Macht zu erlangen, vorsichtiger zu sein. Der Mormonenschreiber J. D. Williams erklärt, dass „heute die HLT-Kirche mit den normalen Machtbefohlenen wie bei jeder Organisation, bei der vieles auf dem Spiel steht, in der Politik verbleibt“. (Dialogue: A Journal of Mormon Thought, Sommer 1966, Seite 34) J. D. Williams gibt auch folgende interessante Information:

 

„Mehr unterirdisch und weniger offiziell waren die Taktiken, die in der angeheizten Thomas-Bennett-Wahl für den US-Senat während des Jahres 1950 angewendet wurden. Eine ‚’Überwachungs- und Bevormundungsgesellschaft’, die Law Observance and Enforcement Committee genannt wurde, wurde vor dieser Zeit der Kirchenhierarchie beigefügt. Ihre vornehmliche Aufgabe bestand darin, der Ersten Präsidentschaft von Übertretungen der Alkohol-, Tabak und Prostitutionsgesetze in der Salt-Lake-Grafschaft zu berichten. Aber 1950 weitete sich dieses Komitee aus, indem es eine Liste von Kandidaten veröffentlichte, die die Kirchenstandards unterstützen würden. An eine vervielfältigte Rede angehängt, die in der monatlichen Fast- und Zeugnisversammlung vorzulesen war, begann die Liste mit dem Kandidaten als Senator und Mitglied des Repräsentantenhauses und lief dann durch zweiunddreißig örtliche Ämter. Siebzehn der vierunddreißig Demokraten, zwei der vierunddreißig Republikaner waren gestrichen worden.

Wie Moses Thatcher seit alters hatten die mormonischen Demokraten das Gefühl, dass ihre Kirche sie verraten hätte. Im darauf folgenden Kreuzfeuer brachte die Erste Präsidentschaft ein Dementi durch die Salt-Lake-Presse heraus, womit sie verkündete, dass sie weder eine Liste akzeptabler Kandidaten gebilligt noch die Verbreitung solch einer Liste angeordnet hätte. Aber die Liste und andere mutwillige Beleidigungen gegen Thomas zeigten ihre Wirkung. Er wurde im November von dem prominenten Utah-Geschäfts- und Kirchenmann Wallace F. Bennett besiegt…

Bei Gelegenheit wurden mehr verdeckte Aktionen als nur Leitartikel auf der ersten Seite und Predigten von der Kanzel versucht, um die Wahl zu beeinflussen. Man denkt besonders an die Bemühungen, die 1954 von Schlüsselleuten der Kirche unternommen wurden, um einen günstigen Volksentscheid für eine Verbesserung in Bezug auf eine Wiederzuteilung von einem Senator pro Grafschaft zu sichern.

Um diese Stimmen in der bevölkerungsreichen Salt-Lake-Grafschaft (was somit der Grafschaft sechs von ihren sieben Staatssenatoren kosten würde) zu sichern, wurde ein politisches Komitee der Apostel unter der Eigenschaft von den Ältesten Henry D. Moyle und Harold B. Lee als gemeinsame Vorsitzende gegründet. Sie bevollmächtigten den Pfahlpräsidenten Junius Jackson das Salzseetal-Pfahlpräsidentenkomitee als Fahrzeug der Kampagne zu bilden. Unter der Schutzherrschaft dieses Komitees wurden Pro-Wiederzuteilungs-Flugblätter vorbereitet und dann von Deseret-Industry-Lastwagen, Gemeindelehrern und Bienenkorbmädchen verteilt – von jedem, der den Kirchenstempel trug, so dass der Eindruck von der Kirchenzustimmung des Vorschlags übermittelt wurde.

Aber am Ende wurde der ganzen Bemühung der Boden entzogen durch die Herausgabe eines Briefes an die Presse, den die Erste Präsidentschaft Professor Frank Jonas geschrieben hatte, der deutlich aussagte, dass ‚die Kirche in Bezug darauf keine Position bezieht… Niemand ist bevollmächtigt, uns weder mit einer noch der anderen Seite der Kontroverse in Verbindung zu bringen’. Die Bemühung, Kirchenkanäle für politische Kampagnen zu nutzen, wurde hiermit untersagt und die beabsichtigte verfassungsmäßige Verbesserung erlitt am Wahltag eine Niederlage…

Aber die Praktik der Kirchenbeamten, Vorschläge für öffentliche Regierungsbeamte und Gesetzmacher vorzuschlagen, ist nie gestorben. Hierzu muss man an einen Fall  des Law Observance and Enforcement Committee während der 1940er denken, als es dem Zweiten Ratgeber David O. McKay berichtete. Ein Wort vom Komitee über einen Laden, der Zigaretten oder Bier an Minderjährige verkauft, würde zu einem Aufruf auf ‚höchster Ebene’ an den Öffentlichen Sicherheitskommissar Ben Lingenfelter führen und die Polizei würde dann den übertretenden Lebensmittelhändler überprüfen.

Bis in letzter Zeit gab es enge Verbindungen zwischen den Kirchenverwaltungen und den planenden und Gebiets aufteilenden Beamten der Stadt und der Grafschaft, um die Reservierung von Grundstücken für neue Gemeindehäuser zu sichern, während Unterteilungspläne eingereicht wurden. Aber die Verantwortung, mit den Unterteilungsbeamten zu verhandeln, ist nun den Gemeindebischöfen übertragen worden.

Auf dem gesetzgebenden Gebiet sind die Beziehungen zwischen den Kirchenbeamten und den Gesetzmachern immer noch sehr direkt. Einige sind öffentlich einzusehen, andere befinden sich hinter den Kulissen. Amtliche Verlautbarungen werden periodisch von der Ersten Präsidentschaft an Mitglieder des Kongresses geschickt. Zwei berühmte waren die Ermahnung von 1946 an die Utah-Kongressdelegation, gegen den Entwurf eines Friedensvertrags zu sein, und der Brief von 1965 an alle Mormonen im Kongress, sich gegen die Aufhebung von ‚Recht-auf-Arbeit’-Gesetzen zu widersetzen.“ (Dialogue: A Journal of Mormon Thought, Sommer 1966, S. 43, 45-47)

 

Das “Law Observance and Enforcement Committee” der Mormonenkirche, das von J. D. Williams erwähnt wird, fand sich 1966 mit dem Gesetz in Schwierigkeiten. Folgendes erschien im The Daily Utah Chronicle, veröffentlicht an der University of Utah:

 

„Colonel Elmer G. Thomas vom Law Observance and Enforcement Committee aus den vierundzwanzig Pfählen Salt Lake Cities ist wieder mitten in die Schlammpfütze getreten.

Im Sommer 66 wurden Thomas und die Liga auf dem Pfad der Rechtschaffenheit gefunden, dieses Mal bei der Verfolgung von Alkoholverkäufern im Gebiet. Die Liga fand scheinbar einen neunzehnjährigen Jugendlichen aus Kaysville, der sich VORGAB, das legale Alter zu haben, und er wollte versuchen, in Paketgeschäften des Gebietes Schnaps zu kaufen…

Als die Liga ihre Nachforschung abgeschlossen und die Entdeckungen auf der Grundlage der Besuche des Jugendlichen in Salt-Lake-Schnapsgeschäften bekannt gegeben hatte, dachten sie ohne Zweifel, dass sie das Tal von einem nicht wünschenswerten Element befreit hätten.

Eine Salt-Lake-Gebiets-Paketagentur wurde von der Schnapskontrollkommission des Staates Utah geschlossen und ein Verkäufer wurde gefeuert und nachfolgend wegen illegalen Verkaufs von Schnaps an Minderjährige angeklagt…

Utahs Anwalt, General Phil Hansen, dämpfte beträchtlich die Wirkung des Sieges der Liga mit seiner Entscheidung, dass ungeachtet der Absicht der Aktionen der Liga, sie die Statuten des Staates verletzt hätte, indem sie einen Minderjährigen drängte, die Alkoholgesetze zu brechen.

Da Hansens Entscheidung öffentlich wurde, ist der Jugendliche wegen Kaufs illegaler alkoholischer Getränke angeklagt worden und sein Vater, ebenfalls ein Mitglied der Liga ist angeklagt worden, den illegalen Kauf unterstützt und angestiftet zu haben. Grafschaftsanwalt Grover A. Giles gab den Hinweis, dass sein Büro zusätzliche Anklagen gegen ‚Gruppen’ erheben könnte, die bei den Aktionen des Kaysville-Jungendlichen geholfen, ihn angestiftet oder ihm dazu geraten haben könnten.“ (The Daily Utah Chronicle, 23. Sept. 1966, Seite 2)

 

Wallace Turner gibt folgende Information in Bezug auf den Standpunkt der Kirche zu den Gesetzen für das Recht auf Arbeit:

 

„Also am 22. Juni 1965 schrieben Präsident McKay und seine zwei Ratgeber Hugh B. Brown und Nathan Eldon Tanner einen Brief an drei Senatoren der Vereinigten Staaten und acht Repräsentanten im Kongress, der sie drängte, gegen Lyndon B. Johnsons Versuch zu stimmen, Abschnit 14(b) des Taft-Hartley-Gesetzes aufzuheben, weil dies das Recht der neunzehn Staaten auf Arbeitsgesetze aufheben würde. Nur die Mormonenmitglieder des Kongresses erhielten die Briefe; die Erste Präsidentschaft ignorierte die Heiden dort…

Fünf demokratische Mitglieder – Senator Moss, die Repräsentanten Moss, Dyal, Hanna und Udall – unterzeichneten alle einen gemeinsamen Brief. Sie sagten, dass sie den Versuch des Mormonenpräsidenten nicht beachten würden, ihnen religiöse Anweisungen in Bezug auf die Abgabe ihrer Stimmen zu geben. Sie schrieben:

 

‚Wir geben keinem unserer Brüder in unserer Hingabe für den Schutz der Gott gegebenen Rechte unserer Mitbürger nach. Während wir die Ämter, die die Mitglieder der Ersten Präsidentschaft der Kirche innehaben, achten und ehren, können wir nicht anderen in unserer Verantwortung für unsere Wählerschaft nachgeben, auch können wir nicht unsere Entscheidungsfreiheit an irgendjemand außer uns selbst übertragen. Wir wissen, dass jeder von Ihnen in diesem Fall zustimmen wird, dass wir im Einklang mit den höchsten Grundsätzen unserer Kirche handeln, indem wir es ablehnen, uns von den Ansichten, die in den Mitteilungen zum Ausdruck kommen, beeinflussen zu lassen.’

 

Bei der Unterzeichnung des Briefes sagte Udall auch, dass er in die Richtung abstimmen würde, die die Erste Präsidentschaft andeutete, aber nur weil Arizona das Recht auf ein Arbeitsgesetz hätte und er sich gezwungen fühlte, es aufrecht zu erhalten.“ (The Mormon Establishment, Seite 292-293)

 

Während der vergangenen Jahre gab es eine Menge Streit in der Mormonenkirche in Bezug auf Ezra Taft Bensons poitische Aktivitäten. Mr. Benson ist ein Apostel in der Mormonenkirche, und, obwohl er kein Mitglied der John-Birch-Gesellschaft ist, haben seine Aktivitäten in ihrem Namen den Mormonenkirchenmitgliedern eine Menge Peinlichkeiten eingebracht. Am 4. Januar 1964 machte Drew Pearson folgende Bemerkung in Bezug auf Ezra Taft Benson:

 

„Benson hat den Mann gelobt, der sagt, dass Mr. Eisenhower ein ergebener Agent des Kommunismus wäre – Robert Welch; während Reed Benson, Ezras Sohn, ein bezahlter Organisator für Welchs John-Birch-Gesellschaft geworden ist.

*  *  *

Benson ist in seinen Ansichten so extrem geworden, dass die Mormonenkirche, von der er einer der Zwölf Apostel ist, ihn stillschweigend nach Übersee versetzte, um der Europäischen Mission der Kirche vorzustehen.“ (San Francisco Chronicle, 4. Jan. 1964)

 

Am 21. Februar 1964 berichteten die Deseret News: „Präsident David O. McKay von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage leugnete in einem Brief, der hier am Freitag herausgegeben wurde, dass er Elder Ezra Taft Benson wegen Elder Bensons angeblicher Aktivitäten mit der John-Birch-Gesellschaft nach Europa schickte.“

Das Idaho State Journal ließ aber die „Katze aus dem Sack“, als sie zwei Briefe an den Rep. Ralph R. Harding veröffentlichten. Einer von ihnen wurde von Joseph Fielding Smith geschrieben, der seitdem Präsident der Mormonenkirche geworden ist, und der andere wurde von Robert McKay geschrieben, der der Sohn des verstorbenen Präsidenten David O. McKay ist. Der Salt Lake Tribune druckte Teile dieser Briefe am Freitag, den 21. Ferbruar 1964 erneut ab:

 

„Die Zeitung zitierte dann Mr. Smiths Brief wie folgt:

‚Ich bin froh, Ihnen berichten zu können, dass es eine Zeit dauern würde, bevor wir etwas von Bruder Benson hören, der sich nun auf seinem Weg nach Großbritannien befindet, wo er, so vermute ich, mindestens die nächsten zwei Jahre sein wird. Wenn er zurückkehrt, hoffe ich, dass SEIN BLUT GEREINIGT SEIN WIRD.’

Robert McKays Brief, so sagte die Zeitung, drückte eine ähnliche Gesinnung aus.

‚Wir werden alle erleichtert sein, wenn Elder Benson AUFHÖRT, SICH DEM RAT ZU WIDERSETZEN und zurückkehrt, um sich auf jene Angelegenheiten zu konzentrieren, die seinem Amt schicklich sind’, schrieb er, ‚Es ist mein Eindruck, dass es eine SOFORTIGE und MERKLICHE KÜRZUNG seiner BIRCH-GESELLSCHAFTS-AKTIVITÄTEN geben wird.’…

Letzten Dezember gab es Spekulationen, als Mr. Benson von der Kirche nach Europa geschickt wurde, dass er wegen seiner politischen Ansichten INS EXIL GESCHICKT worden sei. Die HLT-Kirche leugnete offiziell die Gerüchte…

Als man mit Präsident Smith in seiner Salt-Lake-Wohnung am Donnerstagnachmittag Kontakt aufgenommen hatte, sagte er, dass er Rep. Harding Ende letzten Jahres geschrieben und erklärt hätte, dass Elder Benson auf seinem Weg nach Großbritannien wäre, um als Missionspräsident zu dienen.

‚Ich widerrufe NICHT geschrieben zu haben: ‚Wenn er zurückkehrt, hoffe ich, dass sein Blut gereinigt sein wird.’ Wenn ich solch eine Aussage geschrieben habe, meinte ich, dass er, WENN ER ZURÜCKKEHRT, VON ALLEN POLITISCHEN FESSELN FREI SEIN WÜRDE’, verkündete Präsident Smith.

Die Kirchenbeamten sagten, dass sein Brief persönlich an Rep. Harding gerichtet war und nicht für die Veröffentlichung vorgesehen war.“ (Salt Lake Tribune, 21. Februar 1964, Seite 4-A)

 

In seinem Buch The Mormon Establishment, zeigt Wallace Turner, dass Benson seine Aktivitäten für die Birch-Gesellschaft fortgesetzt hat und dass dies eine Menge Streit in der Mormonenkirche verursacht hat.

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