23. Alttestamentarische Praktiken

Kapitel 23

Alttestamentarische Praktiken

aus „Mormonism – Shadow or Reality“ von Jerald und Sandra Tanner

übersetzt von Manfred Trzoska

Es gibt etliche Alttestamentarische Praktiken, die ihren Weg in den Mormonismus gefunden haben; eine dieser Praktiken, ist das Verfluchen seiner Feinde. Sowohl die Bibel als auch das Buch Mormon erklären, dass diese Praktik mit dem Kommen Christi aufhören sollte. Nun da Christus gekommen ist, sollten wir uns wahrscheinlich auf Ihn berufen und Ihn all unseren Hass aus unseren Herzen nehmen lassen. Wenn wir keinen Hass in unseren Herzen haben, werden wir keinen Wunsch verspüren, unsere Feinde zu verfluchen und ihnen irgendetwas Böses zu wünschen. Die Worte, die Jesus in der Bergpredigt sprach, werden auch im Buch Mormon berichtet:

„Und seht, es steht auch geschrieben: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Aber seht, ich sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, die euch beleidigen und verfolgen,… (3. Nephi 12:43-44)

In der Bibel lesen wir folgendes: “Segnet eure Verfolger; SEGNET SIE, VERFLUCHT SIE NICHT!“ (Römer 12:14)

Trotz dieser klaren Lehren sowohl in der Bibel als auch im Buch Mormon, gab Joseph Smith eine Offenbarung, die das Verfluchen der eigenen Feinde gutheißt:

„Und wenn meine Feinde gegen euch heraufkommen,… sollt ihrIHNEN FLUCHEN. Und wem immer IHR FLUCHT, dem will ich fluchen, UND IHR SOLLT MICH AN MEINEN FEINDEN RÄCHEN. (Lehre und Bündnisse, 103:24-25)

 

 

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