27 Das mormonische Königreich

Kapitel 27

 

Das mormonische Königreich

 

aus „Mormonism – Shadow or Reality“ von Jerald und Sandra Tanner

übersetzt von Manfred Trzoska

 

Am 12. Mai 1844 machte der Mormonenprophet Joseph Smith folgende Aussage: „Ich vermute, dass ich eines der Werkzeuge bin, um das Königreich Daniels durch das Wort des Herrn aufzurichten, und ich beabsichtige, ein Fundament zu schaffen, das DIE GANZE WELT REVOLUTIONIEREN wird.“ (History oft the Church, Bd. 6 Seite 365)

Der Mormonenapostel Orson Hyde erklärte einmal: „Was die Welt Mormonismus nennt, wird JEDE NATION REGIEREN; Joseph Smith und Brigham Young werden das Oberhaupt sein. Gott hat es verfügt und sein eigener rechter Arm wird es zustande bringen. Dies wird die Heiden rasend machen und die Leute werden sich vergebliche Vorstellungen machen.“ (Journal of Discourses, Bd. 7, Seite 53)

John Taylor, der der dritte Präsident der Kirche wurde, machte 1865 folgende Aussage: „Wir glauben es und geben es ehrlich zu, dass dies das Königreich ist, das der Herr auf Erden aufzurichten begonnen hat, und dass es ALLE MENSCHEN  nicht nur in religiöser Hinsicht sondern auch in POLITISCHER HINSICHT regieren wird.“ (Journal of Discourses, Bd. 11, Seite 53)

Heber C. Kimball, der ein Mitglied der Ersten Präsidentschaft war, machte 1859 folgende Aussage: „Und somit WERDEN SICH die Nationen VOR DIESEM KÖNIGREICH BEUGEN, früher oder später, und die ganze Hölle kann nichts daran ändern.“ (Journal of Discourses, Bd. 7, S. 170)

Es war in Nauvoo, Illinois, als Joseph Smith die meiste Planungsarbeit für das Königreich leistete, von dem er hoffte, dass es schließlich jede Nation regieren würde. Im Vorwort seines Buches Quest for Empire, The Political Kingdom of God and the Council of Fifty in Mormon History, sagt Klaus J. Hanson, dass “die Idee von einem politischen Königreich Gottes, die von einem GEHEIMEN ‘Rat der Fünfzig’ verbreitet wurde, bei weitem der wichtigste Schlüssel zum Verständnis der mormonischen Vergangenheit ist.“ Auf Seite 24 desselben Buches finden wir folgende Aussage: „Bestimmte Nichtmormonen, merkwürdig genug, scheinen mehr über die politischen Ambitionen Joseph Smiths und Brigham Young gewusst zu haben als die meisten gläubigen Heiligen der Letzten Tage.“

Schon 1838 verließ Thomas B. Marsh, Präsident des Rates der Zwölf Apostel, die Kirche und gab eine beeidete Erklärung ab, in der er erklärte: „Der Plan des besagten Smith, des Propheten, ist es, diesen Staat einzunehmen, und er erklärte seinem Volk, dass er beabsichtige, die Vereinigten Staaten einzunehmen und schließlich die GANZE WELT.“ (Beeidete Erklärung von Thomas B. Marsh, wie in A History of the Latter-day Saints in Northern Missouri From 1836 to 1839, von Leland Gentry, Brigham-Young-Universität, 1965, Seite 414, zitiert)

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