Desaster

Desaster

 

Der Mormonenschreiber John J. Stewart erklärt, dass die Kirtland Safety Society „BANKROTT ging“. (Joseph Smith the Mormon Prophet, 1966, Seite 110) Der Mormonenhistoriker B. H. Roberts machte folgende Bemerkung: „Die 'Kirtland Safety Society'-Unternehmung ENDETE KATASTROPHAL.“ (Comprehensive History of the Church, Bd. 1, S. 401-402)

Unter dem Datum des 7. Juli 1837 finden wir folgende Aussage in Joseph Smiths History: „Einige Zeit zuvor legte ich mein Amt in der 'Kirtland Safety Society' nieder, meiner Anteile entledigt, und zog mich aus der Institution zurück; da ich mir nach einer so langen Zeit voll bewusst war, dass man keiner solchen Einrichtung, die auf gerechten und rechtschaffenen Grundsätzen als Segnung nicht nur für die Kirche gegründet wurde, sondern für die gesamte Nation, gestatten würde, in solch einem Zeitalter der Finsternis, Spekulation und Bosheit weiterhin zu wirken.“ (History of the Church, Bd. 2, Seite 497)

Im Messenger and Advocate, Juli 1837, finden wir folgendes: „1. In Bezug auf das Papier, angeblich Banknoten, die an diesem Ort herausgegeben wurden, sagen wir, dass eine Menge davon im Umlauf ist... Uns ist bewusst, dass die Verbreitung von jedem Papier, dass als Geld zirkuliert, von einer einfachen Tatsache abhängt. - Das öffentliche Bewusstsein muss von dem Glauben geprägt sein, dass es in wertvolle Metalle umgewandelt werden kann, und zwar in derselben Höhe wie auf dem Schein oder den Scheinen aufgedruckt ist... Was ist also unter den bestehenden Umständen unsere Pflicht? Sollen wir uns wie ein Mann vereinigen und sagen, dass es gut ist, und machen es gut, indem wir es zum Nennwert gegen Gold und Silber entgegennehmen? Wir werden antworten: NEIN; und zwar aus dem einfachen Grund, dass wir wenige sind im Vergleich mit der Welt der Menschheit, von der wir umringt sind... Sollen wir es also zum Marktpreis für unseren Besitz entgegennehmen? Wir antworten: NEIN. Unsere Feinde übertreffen uns zahlenmäßig bei Weitem... sollten sie irgendetwas von unserem Papier erhalten, bekommen sie es unter Pari und geben es uns, sobald sie können, wieder zurück, und wenn wir es zum Nennwert annehmen, den wir ihnen freiwillig und offenen Auges geben, haben sie Vorteil über uns...“ (Messenger and Advocate, Bd. 3, Seite 538-539)

In der Ausgabe des Messenger and Advocate vom August 1837 finden wir folgende Aussage von Joseph Smith:

 

WARNUNG

 

An die Brüder und Freunde der Kirche der Heiligen der Letzten Tage: Ich bin geneigt, in Bezug auf die Scheine der Kirtland Safety Society Bank ein Wort zu sagen. Ich warne Sie hiermit vor Spekulanten, Abtrünnigen und Spielern Acht zu haben, die die Nichtsahnenden und Unbedachtsamen täuschen, indem sie ihnen diese Scheine andrehen, DIE HIER KEINEN WERT HABEN. Ich missbillige alle solche Praktiken. Ich weiß, dass sie dem besten Interesse der Gesellschaft schädlich sind, wie auch für die Grundsätze der Religion.

JOSEPH SMITH Jun.“

(Messenger and Advocate, Bd. 3, Seite 560)

 

Nachdem die Kirtland-Bank fehlschlug, versuchten die Mormonenführer, die Schuld den Abtrünnigen zu geben. In einem Artikel, der im Elders' Journal (herausgegeben von Joseph Smith) veröffentlicht wurde, wurde Warren Parrish, der „mamma Parrish“ genannt wird, des Diebstahls von mehr als $25.000 aus der Bank bezichtigt:

 

Aber dies ist nicht alles in Bezug auf mamma Parrish. Das nächste Geschäft, in dem wir ihn fanden, ist das Berauben der Kirtland Bank von FÜNFUNDZWANZIGTAUSEND DOLLAR auf einmal, und große Beträge bei anderen Gelegenheiten, die die Manager in der Zwischenzeit hatten, die ihn zum Kassierer bestimmten und F. G. Williams zum Präsidenten und sie verwalteten die Institution mit einem Zeugen. Parrish stahl das Papier aus der Institution und kaufte damit gefälschte Münzen...“ (Elders' Journal, August 1838, Seite 58)

 

Fawn M. Brodie machte folgende interessante Bemerkung in Bezug auf diese Angelegenheit: „Wenn die Bank einen letzten Schlag benötigte, um zu zerschmettern, wie wenig Ansehen genoss sie dann noch unter den Getreuen? Sie bekam ihn, als Warren Parrish als Kassierer zurücktrat, die Kirche verließ und begann, die Bankingmethoden des Propheten offen zu beschreiben. Parrish wurde später beschuldigt, sich mit $25.000 davon gemacht zu haben, aber wenn er diese Summe genommen hätte, wären es nur WERTLOSE BANKNOTEN gewesen, da die Menge an Hartgeld in den Stahlkammern die Bank gerettet hätte, zumindest während Josephs Zeit als Kassierer.“ (No Man Knows My History, Seite 198)

 

Mrs. Brodie hat in dieser Sache wahrscheinlich Recht, denn das Elders' Journal sagte, dass es sich um Papier und nicht um Hartgeld handelte, das Warren Parrish gestohlen haben sollte.

Robert Kent Fielding erklärte: „Eine weitere Entschuldigung für den Fehlschlag der Bank wurde entwickelt... Die Geschichte wurde erzählt, dass Warren Parrish... fünfundzwanzigtausend Dollar vom Geld der Bank gestohlen hätte... Es ist höchst wahrscheinlich, dass die Geschichte nicht wahr ist, da es keinen glaubwürdigen Bericht gibt, der ihn der Strafbarkeit anklagt... Er mag in den Besitz von Geld gelangt sein, das von der Gesellschaft gedruckt wurde, nachdem es den Wert verloren hatte... Es ist bekannt, dass Brigham Young, der in der Bank keine offizielle Position hatte, große Mengen Kirtland-Banknoten hatte, und dass sie die offizielle Währung unter den Heiligen bald nach der Ankunft im Salzseetal waren. Dennoch wird er nicht des Betrugs oder Diebstahls angeklagt.“ („The Growth of the Mormon Church in Kirtland, Ohio“, Maschinen geschriebene Kopie, S. 195-197)

 

Um das Jahr 1864 hatte der Mormonenapostel George A. Smith die Geschichte so weit ausgebaut, dass sie absolut lächerlich wurde. Er erklärte:

 

Warren Parrish war der Zähler der Bank und eine Reihe weiterer Männer, die abfielen, waren Beamte. Sie nahmen ohne Wissen des Präsidenten oder Kassierers EINHUNDERTTAUSEND DOLLAR aus ihrem Tresor und schickten ihre Agenten unter den Brüdern umher, ihre Farmen, Wagen, Rinder, Pferde und alles zu kaufen, was sie kriegen konnten. Die Brüder sammelten dieses Geld und gaben es in die Bank und diese Verräter stahlen es und schickten es hinaus, um wieder zu kaufen, und so fuhren sie fort, bis der Komplott entdeckt wurde und Zahlungen eingestellt wurden. Es waren die verfluchten Abtrünnigen, ihr Stehlen und Rauben und ihre internen Schurkereien, die verhinderten, dass die Bank so geführt werden konnte, wie der Prophet es geplant hatte. Wären sie dem Rat Josephs gefolgt, dann wäre sie ohne Zweifel die führende Bank Ohios gewesen, wahrscheinlich von der gesamten Nation.“ (Journal of Discourses, Bd. 11, S. 11)

 

Obwohl die Mormonenführer versuchten, die Schuld für das Versagen der Bank den Abtrünnigen zuzuschreiben, gibt es Beweise, dass sie selbst die Schuld hatten. Robert Kent Fielding sagt, dass „die Ausgabe von Banknoten der Kirtland Safety Society Anti-Bank-ing Company am 6. Januar begann. Smith riet seinen Kirchenmitgliedern, ihr Silber und Gold (nicht ihre Banknoten) zu bringen und sich an der Company Anteile zu besorgen; aber mit einer lobenswerten Vorsicht ging er weise am Tag vor der Eröffnung des Geschäfts nach Painesville, wo er und Rigdon für DREITAUSEND DOLLAR einen Schuldschein von der Bank von Geauga unterzeichneten, rückzahlbar in fünfundvierzig Tagen. Die Bank wurde offensichtlich mit einem 'Schnürsenkel' begonnen, und zudem noch MIT EINEM GEBORGTEN, aber niemand wusste, wie dünn und abgetragen der 'Schnürsenkel' war, bis offenbar wurde, dass sogar die Platten, mit denen die Banknoten gedruckt worden waren, auf Kredit gekauft worden waren.“ („The Growth of the Mormon Church in Kirtland, Ohio“, Maschinen geschriebene Kopie, Seite 190)

 

In einer Fußnote auf derselben Seite erzählt Mr. Fieldings, dass die Graveure, die die Platten angefertigt hatten, die benutzt wurden, um die Banknoten zu drucken, vor Gericht gehen mussten, um ihr Geld wieder zu bekommen: „Underwood, Bald, Spencer und Hufty, Graveure, gingen vor Gericht, um die $1450 wieder zu bekommen, und sie bekamen Recht auf Schadensersatz im April 1839. Der Betrag wurde stückweise durch Landverkäufe unter der Gewalt des Sheriffs abgezahlt. Almon W. Babbitt legte als Agent für Joseph Smith eine Quittung 'vollständig bezahlt' im April 1841 zu den Akten.“

 

Robert Kent Fielding erklärt auch:

 

Die Mormonenbank starb keinen schnellen Tod... Das Signal für ihr Ableben wurde gegeben, als Samuel D. Rounds in eigener Sache und für den Staat Ohio auf Grund der Statuten von 1816 für illegale Bankgeschäfte vor Gericht ging. In separaten Prozessen trachtete er nach der Überführung Sidney Rigdons, Warren Parrishs und Newell K. Whitney für dieselbe Anklage. Nur wenn dieser Prozess hätte gewonnen werden können, hätte es eine Chance für das Überleben der Bank gegeben. Als Smiths Einwand gegen die Verkündung des Klägers durch das Gericht im Juni verworfen wurde, auch wenn der Prozess in einer Berufung fortgesetzt worden wäre, muss er gewusst haben, dass es mit der Bank zu Ende war. Smith erwähnt den Prozess nicht in seinem Tagebuch, aber wahrscheinlich hatte er eine große Bedeutung bei der Einschätzung der gesamten Lage... Sogar die treuen Heiligen weigerten sich nach dem Juli 1837, Kirtland-Banknoten zum Nennwert zu akzeptieren. Die Kirtland-Bank befand sich schon im Mai so tief im Ruin, dass sie nicht in der Lage war, Nutzen aus der allgemeinen Hartgeldentwertung zu ziehen, die damals die gesamte Nation durchdrang.

Die Ursachen für das Fehlschlagen der Mormonenbank sind ausreichend offensichtlich in den Fehlern, die bei ihrer Gründung gemacht wurden, und sie wurden damals in der offiziellen Zeitung der Kirche offen zugegeben. Später aber waren weder die Mormonen noch ihre Feinde damit zufrieden, das Aufsteigen und den Fall der Bank unter den Bedingungen dieser Tatsachen zu sehen. Es gibt wenig, um die Behauptungen der Gegner der Kirche zu unterstützen, dass es von Anfang an Betrug und Schwindel in der Bank gab. Andererseits mangelt es der Neigung der Kirche, Entschuldigungen für das Versagen zu finden, das nicht ganz so stark die dürftige Urteilskraft ihrer Führer widerspiegelt, an wesentlicher sachlicher Grundlage. Es wird behauptet, dass der Fall der Bank durch die armseligen Geschäftsbedingungen und den Bankfehlschlägen von 1837 verursacht wurde. Es wird durch ein Studium der Situation offensichtlich, dass sie, obwohl die Ursachen ähnlich sind, nicht identisch sind; und es scheint höchst wahrscheinlich, dass die Mormonenbank, wenn es 1837 keine Panik gegeben hätte, vom Stapel gelassen und geführt, wie geschehen, nicht lange hätte dauern können... Die Heiligen waren nicht die Opfer der Torheit anderer, sondern ihrer eigenen Torheit...

Es hat unter den Mormonen eine natürliche, wenn auch bedauernswerte Neigung gegeben, jeden Kunstgriff zu versuchen, um Joseph Smith von der Schuld an dem Versagen der Bank frei zu sprechen, aber er kann logischer Weise nicht von einer gewissen Verantwortung befreit werden. Die Entscheidung, eine Bank zu gründen und später eine Anti-Bank, war zum Teil seine gewesen. Die Bank war während der Periode fehl geschlagen, als er einer ihrer leitenden Beamten war. Er protestierte nicht, so weit wie erhaltene Aufzeichnungen es berichten, und zog sich auch nicht zurück, bis der Ruin der Bank ein Teil des allgemeinen nationalen Ruins und damit identifiziert wurde.“ (The Growth of the Mormon Church in Kirtland, Ohio“, Maschinen geschriebene Kopie, S. 193-197)

Als der Sheriff in Kirtland am 10. Februar mit seinen gerichtlichen Vorladungen für Joseph Smith ankam, um sich wegen der Anklage der illegalen Bankgeschäfte vor Samuel D. Rounds und dem Staat Ohio zu rechtfertigen, gab es den weit verbreiteten Glauben, dass der allbekannte Mormonenhasser Grandison Newel dahinter stand, dass sie erschwindelt war... Der Kläger brachte seine Anklage in der April-Saison des Gerichts vor und Smith war zur Rechtfertigung im Juni vorgesehen.

In der Zwischenzeit KANNTE Smith DEN WAHREN ZUSTAND DER BANK, DIE DREITAUSEND DOLLAR, DIE ER UND RIGDON SICH von der Bank in Geauga GEBORGT HATTEN, um die eigene Bank mit Hartgeld zu versorgen, waren weg und zuletzt wurde der 45-Tage-Schuldschein fällig. Smith und Rigdon hatten offensichtlich kein Geld, um ihn einzulösen, denn die Bank ging vor Gericht, um die Rückzahlung zu erhalten. Da er erkannte, dass ein Prozess wegen Schulden auf die Zukunft der Bank Auswirkung haben würde, stattete er sich mit genügend Energie aus, so dass bis zum Prozesstermin am 21. März eine Regelung getroffen worden war...

Es war natürlich, dass die Schuld für die gesamte Situation dem Propheten angelastet werden sollte. Sie hatten sich auf sein Gebot hin nach Kirtland gesammelt; die Idee Hausgrundstücke im großen Aufteilungsplan zu kaufen, hatte seine volle Unterstützung; er hatte hinzugesetzt, dass die Bank nicht nur erfolgreich, sondern dass sie eines Tages die mächtigste Institution ihrer Art sein würde... das Kirchenvolk war echt ernüchtert, als die Bank zusammenbrach. Es war für sie schwer zu begreifen, dass ein Mann, der behauptete göttliche Offenbarung in religiösen Dingen zu haben, auf so miserable Weise in wirtschaftlichen Dingen versagen konnte... Keine noch so große Abweisung der Schuld konnte die Tatsache verdunkeln, dass ein Prophet bei einem großen Projekt versagt hatte... Da der Sheriff immer regelmäßiger mit Vorladungen erschien und da das Vermögen und die Erwartungen der Führers eines nach dem anderen der demütigenden Aussicht auf öffentlich zugestandener Inkompetenz und des Bankrotts gegenüber sahen, brachen die Disziplin und der Sinn für Verantwortung, die das Herz jeder Organisation sind, vollends zusammen und stürzten das Mormonentum in kirchliche Anarchie.“ (Ebenda, S. 233, 234, 237 und 238)

 

In einer Dissertation, geschrieben an der Brigham-Young-Universität, erklärte Dean Guthrie:

 

Die Gesetzgebende Körperschaft des Staates verweigerte der Kirtland Safety Society das Patent, auf Grund dessen der Name der Bank in Kirtland Anti-Banking Society geändert wurde... Joseph und Sidney Rigdon wurden wegen Gesetzesbruch vor Gericht gestellt, wurden für schuldig befunden und zu einer Geldstrafe von $1000 verurteilt. Sie beriefen sich darauf, dass die Einrichtung eine Gesellschaft und keine Bank wäre; diese Ausrede galt jedoch nicht, als die Bank Auszahlungen einstellte und ihre Türen schloss. Es folgten weitere gerichtliche Prozesse...

Während des Sommers 1837 verbrachte Joseph eine Menge seiner Zeit außerhalb von Kirtland, um diesen Gerichtsverhandlungen auszuweichen... Die Apostel Luke S. Johnson, Lyman E. Johnson und John F. Boynton wurden zurückgewiesen und bekamen Gemeinschaftsentzug...

Die Schuld für den Fehlschlag der Bank fiel drückend auf Joseph. Er hatte an seine Anhänger eine förmliche Einladung herausgegeben, Aktienanteile des gewagten Unternehmens zu kaufen, und die Einrichtung war außerhalb des Gesetzes gegründet worden. Heber C. Kimball sollte später kommentieren, dass es zu diesem Zeitpunkt 'keine zwanzig Personen auf der Erde gab, die verkünden würden, dass Joseph Smith ein Prophet Gottes wäre'. Sechs der Apostel traten in offener Rebellion hervor... Joseph gründete erst die Bank durch Offenbarung und musste dann später zugeben, dass das Projekt wegen dürftigen Managements und anderer interner und externer Umstände ein Fehlschlag war.“ („Joseph Smith As An Administrator“, M. A. thesis, Brigham-Young-Universität, Mai 1969, S. 80, 81, 82, 85, 86 und 88)

 

A. Metcalf gemäß sagte Martin Harris, einer der drei Zeugen für das Buch Mormon, dass „die Kirtland Bank EIN SCHWINDEL WAR“ und: „Ungefähr zu diesem Zeitpunkt verlor Harris das Vertrauen zu Joe Smith als einen Mann der Wahrheit, Ehre und des Prinzips, dennoch glaubte er an ihn als einen Propheten Gottes.“ (Ten Years Before The Mast, wie in A New Witness For Christ In America, Bd. 2, S. 348, zitiert)

Warren Parrish, der einer der Bankbeamten gewesen war, beschuldigte Joseph Smith des Betrugs: „Ich bin erstaunt gewesen, ihn verkünden zu hören, dass wir $60.000 Hartgeld in unseren Tresoren und $600.000 zur Verfügung hätten, während wir NICHT ÜBER $6.000 HINAUSKAMEN UND NICHT ÜBER MEHR VERFÜGTEN, auch dass wir nur ungefähr zehntausend Dollar von unseren Scheinen in Umlauf hätten, während er als Kassierer WUSSTE, DASS ES MINDESTENS $150.000 GAB.“ (Brief an Zion's Watchman, gedruckt am 24. März 1838, wie in No Man Knows My History, S. 197, zitiert)

 

Fawn Brodie machte folgende Bemerkung in Bezug auf die Kirtland Bank: „Von Beginn an arbeitete die Bank illegal. Ein staatliches Gesetz legte die Strafe für solch ein Vergehen auf eintausend Dollar fest und garantierte Informanten einen Anteil an dem Strafgeld... am 8. Februar wurde von Samuel D. Rounds ein behördlicher Erlass herausgegeben. Als am 24 März das Gericht zusammen kam, versuchten Josephs Anwälte zu beweisen, dass das Statut zum Zeitpunkt der Bankgründung nicht in Kraft gewesen war, aber sie verloren den Fall und Joseph wurde angewiesen, die Tausend-Dollar-Strafe und die Kosten zu zahlen.“ (No Man Knows My History, Seite 198) Der mormonische Schreiber Max Parkin sagt, dass „eine Geldstrafe von jeweils eintausend Dollar für Smith und Rigdon verhängt wurde. Eine endgültige Entscheidung wurde auf Grund ihrer Verteidigung verschoben, dass die Kirtland Safety Society keine Bank war, sondern eine 'wechselseitige Spargemeinschaft'. Da einige der Bankbeamten den Staat innerhalb der nächsten Monate verließen, wurde die Angelegenheit nie abgeschlossen.“ (Conflict at Kirtland, Seite 221)

Sidney Rigdons Sohn behauptete, dass sein Vater wusste, dass es nicht legal wäre, die Bank ohne ein Patent zu betreiben, aber dass Joseph Smith ihn überredete, in das Wagnis einzusteigen: „...Joseph Smith und Sidney Rigdon waren gezwungen, Kirtland wegen des Ingangsetzens der Kirtland Bank zu verlassen. Mein Vater war dagegen. Er sagt, dass es NICHT LEGAL WÄRE, da sie kein Patent hatten. Er wollte nichts damit zu tun haben, aber Joseph Smith dachte anders darüber und überredete Vater, Scheine als Präsident zu unterzeichnen und Joseph unterzeichnete sie als Kassierer. Sie gaben ihr Papiergeld für die Scheine; die Scheine kamen schneller in die Bank zurück, als man Silber bekommen konnte, um sie einzulösen. Und die Bank ging in die Knie.“ (Dialogue: A Journal of Mormon Thought, Winter 1966, Seite 27-28)

 

Ungeachtet dessen, wem die Schuld für das Ingangsetzen der Bank zu geben wäre, wurden beide, Smith und Rigdon, wegen illegaler Bankgeschäfte für schuldig befunden. Weitere Information finden Sie in unserem Buch The Mormon Kingdom, Bd. 1, S. 11-20.

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