Pflanzengeister

Pflanzengeister

 

Der Mormonenapostel Orson Pratt machte, als er 1853 schrieb, folgende Aussagen:

 

Der Geist einer Pflanze entspricht demselben Bildnis und Aussehen wie ihr Körper, und hat dieselbe Größe, denn er füllt jeden Teil von ihr aus... Wenn der Geist eines Apfelbaums, wenn er von seinem natürlichen Körper getrennt würde, sichtbar wäre, würde er in der Form, dem Aussehen und in der Größe des natürlichen Apfelbaums erscheinen... Wenn die geistige Pflanze sich zurückzieht, wird die natürliche verfaulen und zu ihren ursprünglichen Elementen zurückkehren; aber ihr Geist verbleibt als lebendige Substanz in ihrer organisierten Form, FÄHIG ZUR GLÜCKSELIGKEIT in ihrer eigenen Sphäre, und sie wird wieder einen celestialen Körper bewohnen, wenn alle Dinge neu gemacht werden... wir sind gezwungen zu glauben, dass jede Pflanze, klein oder groß, einen lebendigen INTELLIGENTEN GEIST besitzt, der fähig ist, zu fühlen, ZU WISSEN und in ihrer Sphäre Freude zu empfinden.“ (The Seer, S. 33 und 34)

 

Wenn eine Welt aus ihrem gefallenen Zustand erlöst wird und in einen Himmel verwandelt wird, wird die gesamte Tierschöpfung von den Toten erweckt und celestial und unsterblich werden. Die Nahrung dieser Tiere wird aus den Pflanzen bezogen, die auf einem celestialen Boden wachsen; folglich wird sie nicht in Blut umgewandelt, sondern in Geist, der in den Adern dieser Tiere fließt; deshalb werden ihre Nachkommen geistige Körper sein, statt Fleisch und Knochen...

... wenn sie in einen celestialen Boden gepflanzt sind, beziehen solche Pflanzen ihre Nahrung daraus; und die somit aufgenommene Flüssigkeit zirkuliert in den Poren und Zellen der pflanzlichen Körper und bewahrt sie vor Verfall und Tod; dieselbe Flüssigkeit, die auf diese Weise zirkuliert, bildet eine geistige Pflanze; dies unterscheidet sich von den elterlichen Pflanzen im Himmel... Somit sind die Geister von Pflanzen und Tieren die Nachkommen von männlichen und weiblichen Eltern, die von den Toten erweckt oder aus einem gefallenen Zustand erlöst worden sind, zusammen mit der Welt, auf der sie wohnten.“ (Ebenda, S. 37-38)

 

Gesteht man die Ewigkeit von Fähigkeiten ein, dann müssen die Materialien, aus denen unsere Geister bestehen, die Fähigkeit gehabt haben, zu denken, sich zu bewegen, zu wollen usw., bevor sie im Mutterleib der celestialen Frau organisiert wurden... Wenn sie einst im pflanzlichen Königreich organisiert und dann in Unordnung gebracht wurden, indem sie die Nahrung celestialer Tiere und dann wieder in die Form der Geister der Tiere organisiert wurden, was eine höhere Sphäre des Seins ist, ist es dann unlogisch anzunehmen, dass dieselben Teilchen seit aller Ewigkeit durch eine endlose Kette von Verbindungen und Trennungen, Ordnung und Unordnung gegangen sind, bis ihnen schließlich gestattet wird, in die höchste und herrlichste Sphäre der Organisation im Bildnis und der Gleichheit Gottes einzutreten? EINE WANDERUNG derselben Geistpartikel von einer niedrigeren zu einer höheren Organisation wird an Hand der Tatsache gezeigt, dass dieselben Partikel in einem diffusen, verstreuten Zustand existieren, vermischt mit anderer Materie; als nächstes existieren sie in einer vereinigten Form und wachsen aus der Erde in der Gestalt von Gras, Kräutern und Bäumen; und danach werden diese Pflanzen zu Futter für celestiale Tiere und dieselben Teilchen werden zu ihrer Nachkommenschaft organisiert und bilden somit die GEISTER VON TIEREN. Hier gibt es also offensichtlich eine FORTPFLANZUNG DERSELBEN TEILCHEN DES GEISTES von einer niedrigeren zu einer höheren Organisation, wodurch sich ihr Zustand verbessert und ihre Sphäre der Handlung sich vergrößert hat. Wer soll dieser Aufwärtstendenz des Geistes jemals Grenzen setzen? ...wer soll sagen, dass er keinen Fortschritt machen wird, bis er genau den Gipfel der Vollkommenheit erreicht hat?... das EBENBILD GOTTES?“ (Ebenda, S. 102-103)

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